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Sonntag, 2019-01-20

Burg Altena

Lange sah es nicht danach aus, dass der Winter in dieser Saison doch noch Einzug hält nach den viel zu milden Temperaturen der letzten Wochen. Vor einigen Tagen war Recklinghausen von einer flächendeckenden Puderzuckerschicht überzogen und erfreute klein und groß. Leider reichte die weiße Pracht nicht für Schlittentouren. Für Wanderungen und Spaziergänge eignete sich das Wetter hervorragend. Die frische Luft regt den Kreislauf an und bringt den Körper in Schwung. Die Reinheit der Luft sorgt für freies Atmen. Im Sauerland herrschten dagegen ideale Bedingungen für Wintersport und pures Schneeerlebnis. Um Altena herum verwöhnten schöne Schneelandschaften das Auge. Kleine Fichten im Wald neben ihren größeren Verwandten wirken bei Wanderungen im Schnee wie kleine Wichtel aus einer Märchenwelt. Mit jedem Schritt knistert der Schnee, so dass sich ein schlechtes Gewissen einstellt, durch die Tritte die perfekte Anordnung des weißen Ganzes zu zerstören, weil alles noch so unberührt erscheint. Nach diesem Ausflug in die Einsamkeit bietet sich die Burg Altena für einen Ausflug an. Die schönste Höhenburg Deutschland erlangte Berühmtheit, weil vor über einhundert Jahren hier die erste Jugendherberge der Welt öffnete. Seit 1914 trat der Gedanke der einfachen Herberge den Siegeszug um die Welt an. Originalzimmer von einst lassen sich heute noch besichtigen. Das Lennetal, in dem Altena liegt, besticht durch Schönheit und Vielfalt. Seltene Pflanzen und Tiere lassen sich hier noch beobachten. [ Text und Bilder: U. Nickel ] Klick für größere Bilder