Sie sind hier: Der NABU in Recklinghausen / Über uns / Landschaftspflege
Dienstag, 2018-12-18

Kopfweidenschneiden am Paschgraben

23.Januar 2016: Das Kopfweidenschneiden gehört in diesem Winter zu unseren größten Herausforderungen. Nachdem wir in Speckhorn die Kopfweiden schön gestutzt haben, richteten wir unser Augenmerk auf den Paschgraben, in dem wir acht Kopfweiden schneiteln werden. Auch hier sind mehrere Einsätze erforderlich, um die Kopfweiden in Form zu bringen und das Astgut zu beseitigen. Die langen Äste überlassen wir einem Bauern, der diese dem Zoom in Gelsenkirchen zur Verfügung stellt. Die Giraffen freuen sich darauf, die Rinde abzuknabbern. Nach dem zweiten Einsatz spürten wir die Muskeln am ganzen Körper. Nach dem Verzehr von heißem Kaffee und leckeren Brötchen warfen wir unser Engagement nochmals voll in die Waagschale. [ Text und Bilder: U. Nickel ] Klick für größere Bilder


Kopfweidenschnitt zum Jahreswechsel 2015/2016

Das war schon ein hartes Stück Arbeit. Nach einigen Jahren war es wieder so weit. Die Kopfweiden hinter den Mollbeckteichen mussten geschnitten werden. Zehn an der Zahl sollten das Kreisen der Motorsäge erleben. Dass für das Scheiteln der Weiden und den Abtransport des Holzes einige Aktionen notwendig werden, hatten wir vorher nicht erwartet. Die zahlreichen Helfer packten kräftig an, so dass wir nach vier Einsätzen von einer erfolgreichen Aktion sprechen können. Die Äste, die zu Boden fielen, mussten zerkleinert, die dicken Stämme in transportable Größe gesägt werden. Wir schafften das Holz mittels einer Seilwinde von der Fläche herunter. Dennoch war ein hoher körperlicher Einsatz von allen nötig, der uns bestimmt Muskelkater bescheren wird. Wir harkten die kleinen Äste zusammen und legten sie an den Rand der Fläche. Durch diese Totholzhaufen schaffen wir Nischen für kleinere Tiere. [ Text und Bilder: U. Nickel ] für größere Bilder KLICK


Kopfweidenaktion im Schneegestöber

Auch Schneeverwehungen hielten uns nicht von der Arbeit ab. Die Kopfweiden hinter den Mollbeckteichen mussten geschnitten werden. Also setzten wir uns in Bewegung, bewaffneten uns mit schwerem Gerät und gingen mit vollem Elan an die Bäume heran. Schließlich musste der Weihnachtsspeck herunter. Der Termin konnte also besser nicht liegen. Zehn Kopfweiden schnitten wir herunter, zogen die Äste, meist mit Hilfe von Seilen und Winden, zur Straße hin. Der Trecker übernahm die schwerste Arbeit. Mit seiner Hilfe gelangten wirklich alle Äste zum Ziel. Gestärkt mit Erbsensuppe und Wurst läuteten wir die zweite Runde ein. Zwar waren wir bereits bis auf die Haut durchnässt, ließen uns durch den zum Glück nachlassenden Schneefall nicht aufhalten und räumten auch noch die letzten Äste weg. Die Arbeit war fast geschafft. In einer Woche erledigen wir den Rest. [Text und Bilder: U. Nickel] [für größere Bilder bitte klicken]

Heckenpflege schafft neue Nischen für Tiere

Bei einem Bombenwetter machte die Heckenpflege auf unserer Pachtfläche in der Hohenhorster Heide so richtig Spaß. Zwar begleitete die Aktion heute nur eine kleine Gruppe von Leuten. Was diese Gruppe schaffte, konnte sich wahrlich sehen lassen. Ziel war es, die Hecke dichter zu gestalten, um Tieren, die in der Hecke leben, neue Nischen zu schaffen. Hasel, Hartriegel und Rosen wurden mit der Motorsäge zerkleinert, teilweise auf den Stock gesetzt. Das Schnittgut wurde in die Lücken der Hecke eingebracht, teilweise mit dieser eng verbunden, damit die Hecke eine größere Dichte erhält. Die Rosen transportierten wir ab, weil sie sich kaum in der Hecke verstauen ließen. Das schafft neue Versteckmöglichkeiten für Igel, Rotkehlchen und viele andere Tiere, schützt die Fläche auch vor zu viel Besuchern.

Hecken dienen als Ansitz- und Singwarte, bieten Schutz und Deckung vor Witterung, Feinden und Störungen, sind Überwinterungsquartier, Wohn-, Schlaf-, Brut- und Nahrungsraum. [ Text und Bilder: U. Nickel ] Bilder zu klein? Bitte klicken

Teichpflege in der Hohenhorster Heide

Eine starke NABU-Truppe war in der Hohenhorster Heide im Einsatz. Das war auch notwendig, weil die Aktiven mit viel Muskelkraft schwere Baumstümpfe und Äste weg schleppen mussten. Bei dieser Aktion ging es darum, den Teich von Bäumen zu befreien, die direkt in seinem Umkreis wachsen. Die Bäume werfen ihre Blätter ab, die im Teich landen und zu einer Eutrophierung des Gewässers beitragen. Mit Kettensägen wurden die Bäume auf den Stock gesetzt. Die längeren Äste wurden in jeweils zwei Reihen um den Teich herum gestapelt und ineinander verhakt, um den Zugang zum Teich zu erschweren. Letztendlich können sich dann die Erdkröten und Kammmolche besser entwickeln. Die gestapelten Äste schlagen bald neu aus und lassen Hecken entstehen, die das Gewässer gegen äußere Einflüsse gut abschirmen. Für Tiere bieten die Hecken gute Versteckmöglichkeiten. Mit dem Balkenmäher wurde die Wiese gemäht. Mit dem Freischneider wurden die Pflanzen rund um die Obstbäume geschnitten, um den Bäumen mehr Platz zu verschaffen. Ein Hochentaster half dabei, die höher liegenden Äste an den Bäumen zu pflegen. Libellen und Schmetterlinge begrüßten an diesem warmen Oktobertag die fleißigen NABU-Helfer. [ Text und Bilder: U. Nickel ] zum Vergrößern bitte klicken.