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Wie grün sind unsere Städte? Große Naturinventur beim GEO-Tag der Natur

PRESSEMITTEILUNG GEO-Tag der Natur e.V. | NABU NRW | NR 39 | 18. Juni 2017

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Wie grün sind unsere Städte? Große Naturinventur beim GEO-Tag der Natur

Hauptveranstaltung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein mit gut 2000 Besuchern | Einige überraschende Neu- und Wiederfunde | GEO-Tag der Natur e. V. und NABU ziehen positive Bilanz

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Hamburg/Essen – Über 800 Arten haben rund 70 Experten am GEO-Tag der Natur auf dem Gelände des UNESCO Welterbes Zollverein nachgewiesen, und damit die Zahl der dort bekannten Arten um über 80 vergrößert. Mehr als 600 Besucher nahmen am vielfältigen Programm der zentralen Aktion des GEO-Tags in Essen teil. Außerdem fanden am 17. und 18. Juni deutschlandweit rund 500 weitere Feldforschungsaktionen statt. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr: „Wie grün sind unsere Städte?“. Forscher und Interessierte schwärmten aus, um festzustellen, welche Tier- und Pflanzenarten in Metropolen, Städten und Gemeinden leben und wachsen.

Auf dem Zollverein-Gelände führten Zoologen und Botaniker, darunter auch die Kinder und Jugendlichen des NABU-Jugendforschercamps, eine 24-Stunden-Inventur der Natur durch. Die Entdeckung der Schmalblättrigen Miere (Minuartia hybrida) sorgte für eine Überraschung: Die Art galt im Ballungsraum Ruhrgebiet als ausgestorben und ist auf der Roten Liste Nordrhein-Westfalen in mehreren Regionen als stark gefährdet eingestuft. Ein weiterer Neufund für Zollverein ist die Hirschzunge (Asplenium scoloplendrium) sowie eine noch unbeschriebene Brombeerrart, die den Namen Rubus zollvereinensis tragen wird. Der Fund der Nachtfalterart Oncocera semirubella, die auf der Roten Liste NRW in der Region als vom Aussterben bedroht eingestuft ist, erfreute die Experten ebenfalls.

Am Borbecker Mühlenbach, dem zweiten Untersuchungsgebiet des Geo-Tags der Natur in Essen, gab es ebenfalls eine Überraschung. Hier wurde die Blauflügelige Prachtlibelle (Calopteryx virgo) entdeckt – eine für das Ruhrgebiet sehr seltene Art. Sie steht beispielhaft für den Erfolg der umgesetzten Renaturierungsmaßnahmen im Rahmen des Emscherumbaus.

„Wir haben auf interessante Funde gehofft, aber mit diesem Ergebnis haben wir nicht gerechnet. Das ist ein gutes Zeichen für die Artenvielfalt auf Zollverein und stellvertretend für andere Industriebrachen des Ruhrgebiets. Der Himmel über der Ruhr ist nicht nur blau und die Region grün, Essen und das Ruhrgebiet sind auch ein Hotspot der Artenvielfalt in Deutschland“, sagte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU Nordrhein-Westfalen.

„Der GEO-Tag der Natur dient dazu, gemeinsam Spaß an der Natur zu haben und die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür kennenzulernen. Unsere Städte werden immer wichtiger für den Erhalt zahlreicher Arten – darauf wollten wir in diesem Jahr besonders aufmerksam machen“, sagte Christoph Kucklick, GEO-Chefredakteur.

Hauptförderer des GEO-Tags der Natur ist die Heinz Sielmann Stiftung. Zu Ehren seines 100. Geburtstages präsentiert die Heinz Sielmann Stiftung vom 2. Juni bis zum 5. November 2017 gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin die Ausstellung SIELMANN!

Die Hauptveranstaltung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein wurde in diesem Jahr maßgeblich von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege gefördert. Weitere Projektpartner waren neben der RAG Montan Immobilien GmbH die Stiftung Zollverein, das Ruhr Museum, die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet sowie die Emschergenossenschaft. Der GEO-Tag der Natur fand im Rahmen der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ statt und wurde von der Stadt Essen als offizielles Projekt gefördert. Zudem hat die Sparkasse Essen den GEO-Tag der Natur unterstützt.

Weitere Informationen über den GEO-Tag der Natur unter www.nrw.nabu.de und www.geo-tagdernatur.de

Pressekontakte:

Christine Haller

PR/Kommunikation GEO

Gruner + Jahr GmbH & Co. KG

Telefon +49 (0) 40 / 37 03 72 88

E-Mail   haller.christine@guj.de

Internet www.geo.de

Birgit Königs

Pressesprecherin NABU Nordrhein-Westfalen

Völklinger Straße 7-9

40219 Düsseldorf

Telefon   +49 (0) 211 / 15 92 51 14

E-Mail    Birgit.Koenigs@NABU-NRW.de

Internet  www.NABU-NRW.de

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de


Mitmachen beim GEO-Tag der Natur am 17./18. Juni auf dem Welterbe Zollverein

PRESSEMITTEILUNG GEO-Tag der Natur | NABU NRW | NR 33/17 | 29. Mai 2017

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Wie grün sind unsere Städte? Mitmachen beim GEO-Tag der Natur am 17./18. Juni auf  dem Welterbe Zollverein

NRW-Stiftung ist Hauptförderer der zentralen Veranstaltung in Essen

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Hamburg/Düsseldorf Am 17. und 18. Juni 2017 findet der GEO-Tag der Natur mit hunderten Aktionen in ganz Deutschland statt. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr: Wie grün sind unsere Städte? Forscher und Interessierte schwärmen aus, um festzustellen, welche Tier- und Pflanzenarten in Metropolen, Städten und Gemeinden leben und wachsen. Die Hauptveranstaltung, die maßgeblich von der NRW-Stiftung unterstützt wird, findet in diesem Jahr auf dem Gelände des UNESCO Welterbe Zollverein in Essen statt. Zu ihr laden der NABU Nordrhein-Westfalen und der GEO-Tag der Natur e.V. gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern ein.

Mehr als 50 Forscher werden neben den ausgewählten Untersuchungsgebieten im Zollverein Park zudem den Borbecker Mühlenbach als typischen Vertreter eines Fließgewässers des städtischen Raums untersuchen, um festzustellen, welche Tier- und Pflanzenarten in der Ruhrmetropole zu finden sind. Der Borbecker Mühlenbach wurde über Jahrzehnte als Schmutzwasserlauf gebraucht und ist erst vor einigen Jahren von der Emschergenossenschaft im Rahmen des Generationenprojekts Emscher-Umbau erfolgreich renaturiert worden.

Bereits am 17. Juni sind kleine und große Naturfreunde eingeladen, den Forschern bei der Nachtschicht, die sich insbesondere den nachtaktiven Bewohnern des Welterbeareals widmet, über die Schulter zu schauen. Am Sonntag, den 18. Juni geht es weiter mit dem GEO-Tag-Erlebnis für die ganze Familie. Auf dem Forum vor der ehemaligen Kohlenwäsche von Schacht XII und bei Exkursionen stellen unter anderem Libellen-, Spinnen- und Heuschreckenexperten die überraschende Vielfalt ihrer Artengruppen vor. Schmetterlings-, Moos- und Flechtenforscher zeigen die Schönheit und manchmal auch Unscheinbarkeit von Tieren und Pflanzen. Im Jugendforschercamp haben Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren gemeinsam mit Forscherpaten die Möglichkeit die biologische Vielfalt des Untersuchungsgeländes zu entdecken. Hier warten spannende Funde und interessante tierische und pflanzliche Entdeckungen und der ein oder andere fachliche Tipp.

Naturbegeisterten Familien, Besuchern des Ruhr Museums und des UNESCO-Welterbes Zollverein bieten sich an diesem Tag darüber hinaus zahlreiche weitere Angebote rund um das Thema Stadtnatur sowie Natur auf Zollverein. Hier laden Industrienaturführungen, Führungen des Denkmalpfads ZOLLVEREIN® sowie öffentliche Führungen des Ruhr Museums in der Sonderausstellung Grün in der Stadt Essen. Mehr als Parks und Grün dazu ein, die Natur in Essen besser kennen zu lernen. Der Markt der Möglichkeiten auf dem Forum lockt mit Foodtrucks, Umweltmobilen, Kräuterworkshops, Nistkasten- und Saatbonbonsbau sowie Infoständen und einem Bühnenprogramm Hier werden zudem regelmäßig die Zwischenstände der Untersuchungen bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum vollständigen Programm des GEO-Tages der Natur in Essen gibt es unter www.NABU-NRW.de/geotagdernatur.

Unter www.geo-tagdernatur.de kann sich zudem jeder über weitere Angebote in seiner Nähe informieren.

Eine Übersicht aller bundesweiten Aktionen steht unter www.naturgucker.de/geo zur Verfügung.

Als Hauptförderer der zentralen Veranstaltung auf dem Welterbe Zollverein konnte die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege gewonnen werden. Weitere Projektpartner sind neben der RAG Montan Immobilien GmbH die Stiftung Zollverein, das Ruhr Museum, die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet sowie die Emschergenossenschaft. Der GEO-Tag der Natur findet zudem im Rahmen der „Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017 statt und wird von der Stadt Essen als offizielles Projekt gefördert. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, Natur und Artenvielfalt zu schützen und über das Naturerleben, Verständnis für die Belange von Natur und Arten zu wecken.

Hinweis für Redaktionen: Bildmaterial steht auf Anfrage kostenlos zur Verfügung.

Pressekontakte:

Christine Haller

PR/Kommunikation GEO

Gruner + Jahr GmbH & Co. KG

Telefon +49 (0) 40 / 37 03 72 88

E-Mail   haller.christine@guj.de

Internet www.geo.de

Birgit Königs

Pressesprecherin NABU Nordrhein-Westfalen

Völklinger Straße 7-9

40219 Düsseldorf

Telefon   +49 (0) 211 / 15 92 51 14

E-Mail    Birgit.Koenigs@NABU-NRW.de

Internet  www.NABU-NRW.de

Zitate:

Christoph Kucklick, GEO-Chefredakteur: Mit dem diesjährigen GEO-Tag der Natur wollen wir auf eine gravierende Verschiebung aufmerksam machen: Auf dem Land sinkt die Artenvielfalt, in unseren urbanen Zentren steigt sie. So werden unseren Städte immer wichtiger für den Erhalt der Artenvielfalt. Bei allen Veranstaltungen zum GEO-Tag geht es außerdem darum, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und Spaß in der Natur zu haben.

Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU Nordrhein-Westfalen: Unser gemeinsames Ziel ist es, Verständnis für die Belange von Natur und Arten zu wecken und ihre Vielfalt zu schützen. Die Industriebrachen des Ruhrgebiets beherbergen eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten im unmittelbaren Umfeld des Menschen. Sie spielen daher eine bedeutende Rolle für die Artenvielfalt in urbanen Räumen. Stellvertretend für über 100 Industriebrachen erkunden wir das UNESCO-Welterbe Zollverein speziell zum GEO-Tag, um die herausragende Bedeutung dieser struktur- und artenreichen Lebensräume hervorzuheben und Grundlagen für Ihren Schutz zu schaffen."

Martina Grote, Geschäftsführerin NRW-Stiftung: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstützt seit 1986 Vereine, Verbände und Initiativen, die sich für die Naturschönheiten und Kulturschätze in NRW einsetzen. Rund 2.700 Projekte hat sie bisher fördern können, unter anderem auch hier auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein. Zu den Förderpartnern der NRW-Stiftung gehören auch die Naturschutzverbände des Landes, viele Trägervereine der Biologischen Station und lokale Naturschutzvereine. Da die NRW-Stiftung auch den Auftrag hat, Öffentlichkeitsarbeit für die Ziele des Naturschutzes zu betreiben, unterstützen wir den GEO-Tag der Natur in NRW besonderes gerne. Eignet er sich doch besonders dafür, den etwas sperrigen Begriff 'Biodiversität' anschaulich und begreifbar zu machen".

Hermann Marth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein: Das UNESCO-Welterbe Zollverein durchläuft seit der Stilllegung der Zeche und Kokerei einen für das Ruhrgebiet bespielhaften Transformationsprozess. Der Zollverein Park auf den Freiflächen des rund 100 Hektar großen Areals verbindet Industrienatur, denkmalgeschützte Architektur und neu gedachte Gartenkunst auf innovative Art und Weise. Im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas möchten wir die Besucher einladen, den Wandel des Geländes von einem Industrieareal zu einem Freizeit- und Naherholungsgebiet mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt unmittelbar zu erleben. Der GEO-Tag der Natur bietet dazu eine sehr gute Gelegenheit.

Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilen GmbH: Den Geo-Tag der Natur hier auf Zollverein verstehen wir als besondere Ehrung. Denn damit wird deutlich welche Qualität aus Sicht des Natur- und Artenschutz inzwischen auf diesem einzigartigen Areal zu finden ist. Als Entwickler von altindustriellen Standorten wissen wir, wie wichtig die Vereinbarkeit von Natur- und Artenschutz sowie nachhaltigem Flächenmanagement ist. Und diesen Ansatz haben wir in unsere Entwicklungskonzepte integriert: So schaffen wir - wie hier auf Zollverein - Ausweichquartiere für Fledermäuse oder Turmfalken, Biotope für Kreuzkröten oder siedeln Bienenvölker auf unseren Standorten an. Insofern ist unsere Kooperation mit dem NABU eine hervorragende Basis für eine umweltverträgliche Nachnutzung und damit auch für die Akzeptanz unserer Flächenentwicklungsprojekte.

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de


NABU lädt zum GEO-Tag der Natur 2017 auf Zollverein

Pressemitteilung GEO-Tag der Natur|NABU NRW | Nr 10/17 | 28. Februar 2017

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NABU lädt zum GEO-Tag der Natur 2017 auf Zollverein

Natur erleben und Artenvielfalt entdecken am 17. und 18. Juni in Essen

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Düsseldorf : Was blüht und gedeiht eigentlich in unseren Städten und Ballungsräumen? Und wie können wir die Artenvielfalt in unserer unmittelbaren Umgebung positiv beeinflussen? Der GEO-Tag der Natur 2017 am 17. und 18. Juni 2017 geht diesen und anderen Fragen nach. Die zahlreichen bundesweiten Veranstaltungen stehen in diesem Jahr unter dem Motto Stadtnatur - Wie grün sind unsere Städte?. Der zentrale Auftakt für den GEO-Tag 2017, der in diesem Jahr maßgeblich von der NRW-Stiftung unterstützt wird, findet auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen statt. Der GEO-Tag der Natur, der NABU Nordrhein-Westfalen sowie weitere Projektpartner laden zur aktuellen Bestandsaufnahme ein: Was wächst und lebt noch oder wieder in unserer urbanen Umwelt?

Bei der zentralen Veranstaltung auf dem Welterbe Zollverein werden Experten und Nachwuchsforscher ab Samstag, den 17. Juni, innerhalb von 24 Stunden exakt bestimmen und dokumentieren, was in den ausgewählten Untersuchungsgebieten auf Zollverein und im Essener Stadtgebiet an Tier- und Pflanzenarten sowie Pilzen vorkommt. Kleine und große Naturfreunde sind eingeladen, den Forschern bei der Nachtschicht, die sich insbesondere den nachtaktiven Bewohnern des Areals widmet, über die Schulter zu schauen. Am Sonntag, den 18. Juni geht es weiter mit dem GEO-Tag-Erlebnis für die ganze Familie. Auf dem Forum vor der Kohlenwäsche von Schacht XII und bei Exkursionen stellen unter anderem Käfer-, Schnecken- und Heuschreckenexperten die überraschende Vielfalt ihrer Artengruppen vor. Schmetterlings-, Moos- und Flechtenforscher zeigen die Schönheit und manchmal auch Unscheinbarkeit von Tieren und Pflanzen.

Naturbegeisterte Familien, alle die es werden wollen, Besucher des Ruhr Museums und des UNESCO-Welterbe Zollverein haben an diesem Tag aber nicht nur die Möglichkeit Natur hautnah zu erleben. So kann man sich beispielsweise am Bau von Nistkästen versuchen, sich an den Ständen über Naturerlebnismöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen informieren, Kräuterworkshops besuchen und im Forschercamp den Artenexperten beim Bestimmen über die Schulter schauen. Zudem kann die Ausstellung des Ruhr Museums Grün in der Stadt Essen. Mehr als Parks und Gärten kostenlos besucht werden. Mehrere Food-Trucks sorgen für eine vielfältige Auswahl an Speisen und Getränken.

Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es Natur und Artenvielfalt zu schützen und über das Naturerleben, Verständnis für die Belange von Natur und Arten zu wecken. Für die Umsetzung der zweitägigen Aktion konnten als Projektpartner neben der RAG Montan Immobilien GmbH die Stiftung Zollverein, das Ruhr Museum, die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet sowie die Emschergenossenschaft gewonnen werden. Der GEO-Tag der Natur findet zudem im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017 statt und wird von der Stadt Essen als offizielles Projekt gefördert.

Als größter Förderer konnte die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege gewonnen werden. Seit 1986 unterstützt sie gemeinnützige Vereine, Verbände und ehrenamtlich arbeitende Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Für die Ziele des Naturschutzes hat die NRW-Stiftung inzwischen rund 6.000 Hektar Schutzgebiete in ihr Eigentum genommen, um gefährdeten Tieren und Pflanzen einen geeigneten Lebensraum auf Dauer zu erhalten.

Ausführliche Informationen zum Programm, Veranstaltungsort und den Projektpartnern sind unter http://nrw.nabu.de/geotagdernatur zu finden. Forscher, die an der Teilnahme interessiert sind, können sich hier zudem direkt online akkreditieren.

Für Rückfragen:

Nora Scholpp, Projektleiterin GEO-Tag der Natur 2017 beim NABU NRW, N.Scholpp@NABU-Ruhrgebiet.de, Tel.: +49 (0)201 - 294 640 42

Christine Haller, Kommunikation GEO-Tag der Natur, Haller.christine@guj.de, Tel.: +49 (40) 3703 – 7288

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf
Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs(at)NABU-NRW(dot)de

Fortsetzung zum GEO-Tag der Natur

PRESSEMITTEILUNG GEO-Tag der Natur | NABU NRW | NR 26/17 | 05. Mai 2017

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Wie grün sind unsere Städte? Der GEO-Tag der Natur ruft zum Mitmachen auf

Hauptveranstaltung am 17./18. Juni auf Zeche Zollverein in Essen | Heinz Sielmann Stiftung ist Hauptförderer des GEO-Tags

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Hamburg/Düsseldorf Am 17. und 18. Juni 2017 findet der GEO-Tag der Natur mit hunderten Aktionen in ganz Deutschland statt. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr: Wie grün sind unsere Städte? Forscher und Interessierte schwärmen aus, um festzustellen, welche Tier- und Pflanzenarten in Metropolen, Städten und Gemeinden leben und wachsen.

Die Hauptveranstaltung findet auf dem Gelände des UNESCO Welterbe Zollverein in Essen statt. Zu ihr laden der NABU Nordrhein-Westfalen und der GEO-Tag der Natur gemeinsam ein. Am 17. und 18. Juni bestimmen Experten innerhalb von 24 Stunden die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten; Besucher können sich ihnen auf spannenden Exkursionen anschließen. Am 18. Juni bieten der GEO-Tag und der NABU NRW zudem ein umfangreiches Programm für Kinder und Erwachsene. Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.NABU-NRW.de/geotagdernatur.

Auch in vielen weiteren Orten finden Aktionen zum GEO-Tag der Natur statt. Mitmachen können alle Naturinteressierten wie etwa Schulklassen, Vereine oder naturbegeisterte Familien. Unter www.geo-tagdernatur.de kann jeder eine Veranstaltung anmelden oder sich über ein Angebot in seiner Nähe informieren. Eine Übersicht aller Aktionen steht unter www.naturgucker.de/geo zur Verfügung.

Kinder sind im Rahmen des GEO-Tags zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb aufgerufen. GEOlino und die Heinz Sielmann Stiftung suchen die schönsten Bilder von Tieren und Pflanzen. Das GEOlino-Taschenwissen bietet den jungen Teilnehmern Tipps für das Fotografieren in der Natur (ab 7. Juni 2017 mit GEOlino Nr. 6/2017 im Handel erhältlich).

Christoph Kucklick, GEO-Chefredakteur: Mit dem diesjährigen GEO-Tag der Natur wollen wir auf eine gravierende Verschiebung aufmerksam machen: Auf dem Land sinkt die Artenvielfalt, in unseren urbanen Zentren steigt sie. So werden unseren Städte immer wichtiger für den Erhalt der Artenvielfalt. Bei allen Veranstaltungen zum GEO-Tag geht es außerdem darum, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und Spaß in der Natur zu haben.

Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU Nordrhein-Westfalen: „Unser gemeinsames Ziel ist es, Verständnis für die Belange von Natur und Arten zu wecken und ihre Vielfalt zu schützen. Die Industriebrachen des Ruhrgebiets beherbergen eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten im unmittelbaren Umfeld des Menschen. Sie spielen daher eine bedeutende Rolle für die Artenvielfalt in urbanen Räumen. Stellvertretend für über 100 Industriebrachen erkunden wir das UNESCO-Welterbe Zollverein speziell zum GEO-Tag, um die herausragende Bedeutung dieser struktur- und artenreichen Lebensräume hervorzuheben und Grundlagen für Ihren Schutz zu schaffen."

Hauptförderer des GEO-Tags der Natur ist die Heinz Sielmann Stiftung. Sie begeht in diesem Jahr das Jubiläum 100 Jahre Heinz Sielmann. Der berühmte Tierfilmer wäre am 2. Juni 2017 100 Jahre alt geworden. Für die Heinz Sielmann Stiftung ein wichtiger Anlass, zurück zu blicken und gleichzeitig nach vorne zu schauen. Zeit seines Lebens hatte Heinz Sielmann seine Berühmtheit durch Film und Fernsehen dafür genutzt, die Öffentlichkeit für den Schutz der Natur zu sensibilisieren, sagt Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung. In diesem Sinne führen wir als Stiftung seinen Auftrag weiter. Als Hauptförderer der zentralen Veranstaltung auf der Zeche Zollverein konnte die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege gewonnen werden. Weitere Projektpartner sind neben der RAG Montan Immobilien GmbH die Stiftung Zollverein, das Ruhr Museum, die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet sowie die Emschergenossenschaft. Der GEO-Tag der Natur findet zudem im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017 statt und wird von der Stadt Essen als offizielles Projekt gefördert.

Internet www.geo.de

Birgit Königs

Pressesprecherin NABU Nordrhein-Westfalen

Völklinger Straße 7-9

40219 Düsseldorf

Telefon   +49 (0) 211 / 15 92 51 14

E-Mail    Birgit.Koenigs@NABU-NRW.de

Internet  www.NABU-NRW.de

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de