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Montag, 2018-09-24

Vogel des Jahres

Der Star ist Vogel des Jahres 2018

Foto: NABU_Georg Dorff              „Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.         [ zum Bericht ]

Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 Jäger der Nacht

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen. Dabei spielt der Erhalt alter Bäume eine wichtige Rolle.  In Kempten - Oberallgäu gibt es eine WEB.Cam in einem Nistkasten [KLICK]  Foto: NABU/Christoph Bosch;

 

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ( Vogel des Jahres 2016) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften.

Bild: © NABU, Martina Schepperle-Kästner NABU Link

 

Der Habicht ist Vogel des Jahres 2015. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Habicht (Accipter gentilis) zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt.  [Bild und Text: NABU / W.Lorenz]

 

Der Grünspecht ist Vogel des Jahres 2014. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den farbenprächtigen Grünspecht (Picus viridis) zum „Vogel des Jahres 2014“ gekürt. [ zum Bericht und Video ]

  Foto: NABU/P. Kühn

 

Die Bekassine wurde zum Vogel des Jahres 2013 gekürt. Der auch Meckervogel oder Himmelsziege genannte Vogel ist vom Aussterben bedroht.   zum NABU    Foto: I. Kaippally 

 

Die Dohle wurde zum Vogel des Jahres 2012 gewählt. Ihr Pro- blem ist die Wohnungsnot, da Nischen zum Brüten immer mehr verschwinden.

Foto: nottsexminer

***Jahresprogramm***

 

 

 

 

 

als PDF zum Download


Naturfotografie

Tipps für Hobbyfotografen

[zum Bericht]

 

Zu den Veranstaltungen

ACHTUNG:

Einzelheiten zu den Modalitäten wie z.B. Ansprechpartner Tel.-Nr., Material oder Gebühren bitte der Terminübersicht oben entnehmen. Danke

VERANSTALTUNGSTIPP

06.10. 10.00 Uhr Naturerlebnis:
Herbstkräuterwanderung mit Verköstigung
Altes Forsthaus Hohenhorst
Anmeldung bei Ute Kühler

VERANSTALTUNGSTIPP

12.10. 18.30 Uhr Info:
NABU - Gruppenaben
Für Alle, die aktiv werden wollen!
Altes Forsthaus Hohenhorst

VERANSTALTUNGSTIPP

09.11. 18.30 Uhr Info:
NABU - Gruppenabend
Für Alle, die aktiv werden wollen!
Altes Forsthaus Hohenhorst

VERANSTALTUNGSTIPP

10.11. 10.00 Uhr Naturerlebnis:
Winterfutter selbst gemacht
Altes Forsthaus Hohenhorst
Anmeldung bei Stefan Wanske

VERANSTALTUNGSTIPP

14.12. 18.30 Uhr Info:
NABU - Gruppenabend
Für Alle, die aktiv werden wollen!
Altes Forsthaus Hohenhorst

VERANSTALTUNGSTIPP

15.12. 10.00 Uhr Naturerlebnis:
Wolle filzen
Altes Forsthaus Hohenhorst
Anmeldung bei Ute Kühler


Wandertipps

Eine Wanderung in Speckhorn [weiter]


Eine Exkursion vom Rodelberg über Mollbeckteiche, Speckhorner Kirche, Börste und zurück [weiter]

NABU Stadt Recklinghausen

Herzlich willkommen auf unserer Webseite

Wir erweitern sukzessive unseren Internetauftritt für Sie.
Etliche Seiten sind bereits gefüllt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern !

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schicken Sie uns eine email

Sollte mal ein Eintrag auf der Titelseite verschwinden, finden Sie ihn meist wieder in den jeweiligen Rubriken auf den nächsten Seiten.
Unsere Veranstaltungen haben wir in unserer Terminübersicht zum Download für Sie zusammengestellt. Hinweise zur Bedienung von Flash auf unserer Seite finden Sie [HIER]

WICHTIG: Aktuell finden Sie hier wieder eine Terminübersicht!


Herbstmarkt 2018 trotz Regenwetter guter Zuspruch

Für größeres Bild bitte hier klicken

Der Dauerregen erschwerte die Arbeit. Die Resonanz bei unserem Event, welches von   A - Z Selbsgebasteltes in großer Vielfalt präsentierte inklusive und den bestimmt leckersten, selbst gepressten Apfelsaft weit und breit bot, war erstaunlich gut.

[ Bilder: U.Nickel ]


NABU NRW lädt zum 2. Herdenschutztag nach Jülich

Wolf / Herdenschutz

NABU NRW lädt zum 2. Herdenschutztag nach Jülich

Fachgerechter Herdenschutz ist der beste Wolfsschutz |  NABU-Stiftungsfonds Wolf unterstützt Weidetierhalter bei Präventionsmaßnahmen

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Düsseldorf/Aachen – Nach wie vor ist Nordrhein-Westfalen Wolfserwartungsland, d.h. bisher hat sich hier kein Rudel niedergelassen. Allerdings hat sich die Zahl der durchziehenden Wölfe in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Da auch diese zu Verlusten in der Weidetierhaltung führen können und präventiver Herdenschutz die beste Vorbereitung der Weidetierhalter auf die Anwesenheit von Wölfen darstellt, lädt der NABU NRW am 29. und 30. September zum 2. Herdenschutztag in den Brückenkopfpark nach Jülich. „Guter Herdenschutz hilft nicht nur Weidetiere vor dem Wolf zu schützen, er erhöht auch die Akzeptanz der Weidetierhalter für die Anwesenheit von Wölfen“, erklärt Thomas Pusch, Sprecher des Landesfachausschusses (LFA) Wolf im NABU NRW. Beides sei im Interesse des NABU. [ zum ganzen Bericht ]


Neue Ausbildung zum Naturtrainer startet im Herbst

NABU ruft Menschen in der nachberuflichen Phase mit Spaß an der Natur und der Wissensvermittlung wieder auf, sich zu bewerben

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Düsseldorf – Bereits zum dritten Mal in Folge bildet der NABU Landesverband Nordrhein-Westfalen Naturtrainerinnen und Naturtrainer aus. Ziel ist es, die Natur- und Umweltbildung in Kitas durch ehrenamtliches Engagement von Menschen in der nachberuflichen Phase zu fördern in manchen Fällen tatsächlich erstmals zu ermöglichen. In insgesamt zehn Ausbildungsworkshops lernen die angehenden Naturtrainerinnen und Naturtrainer wie naturbezogene Inhalte kindgerecht vermittelt werden können.

Im Zeitraum 2014-2018 wurden bisher insgesamt 69 Naturtrainerinnen und Naturtrainer ausgebildet, von denen viele seitdem regelmäßig als Seniorpaten in einer Kita ihrer Wahl Kindern wie Erziehern „Naturerleben“ auf spielerische Art und Weise vermitteln.     [ zum ganzen Bericht ]


Fledermausnacht an der Mollbeck

Seit vielen Jahren informiert der NABU im Rahmen der europäischen Fledermausnacht über das geheimnisvolle Leben der fliegenden Säugetiere. Auch an den Mollbeckteichen fühlen sich einheimische Fledermäuse wohl. Stefan Wanske, Fledermausexperte des NABU Recklinghausen, informierte über die interessanten Fledertiere wie Wasserfledermaus und Großer Abendsegler. Der Bat-Detektor machte die Echolotsignale der Fledermäuse hörbar, noch bevor sie zu sehen waren. [ Text und Bild: U. Nickel ]


Bisher größtes Amselsterben durch Usutu-Virus

Meldungen in NRW erneut auf hohem Niveau |  NABU bittet Bevölkerung wieder um Mithilfe

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Düsseldorf/Berlin – Auch in diesem Jahr setzt sich in Deutschland das durch das tropische Usutu-Virus ausgelöste vor allem im Spätsommer auftretende Vogelsterben fort. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung daher erneut, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. Bis heute wurden 2018 bereits 1500 Usutu-Verdachtsfälle an den NABU gemeldet, knapp zwei Drittel davon alleine im laufenden August. "Aus Nordrhein-Westfalen gingen bisher rund 200 Meldungen ein. Es bleibt damit nach wie vor das Land mit den meisten Meldungen", so Heinz Kowalski, Vogelschutz-Experte des NABU NRW.

Seit dem erstmaligen Auftreten dieses Vogelsterbens im Jahr 2011 breitet sich das von Stechmücken auf Vögel übertragene Usutu-Virus zunehmend über Deutschland aus. Waren in den ersten Jahren lediglich wärmebegünstigte Regionen entlang des Rheintals und am Untermain betroffen, konnte seit 2016 eine Ausbreitung über Nordrhein-Westfalen nach Norden und in Richtung Bayern sowie ein separater Ausbruch im Raum Leipzig und Berlin festgestellt werden. In diesem Jahr sind offensichtlich vor allem die Regionen um Nürnberg sowie zwischen Bremen und Hamburg neu betroffen. [ zum ganzen Bericht ]


Der Star, Vogel des Jahres 2018 - Ausstellung in der Sparkasse Vest am Königswall

Der Star, früher ein Allerweltsvogel und heute zum Teil auf der Roten Liste stehend, lebte früher auf jeder Streuobstwiese am Stadtrand. Die intensive Landwirtschaft mit Maisäckern und Monokulturen hat dem bunten schillernden Vogel stark zugesetzt. Der NABU hat ihn zum Vogel des Jahres 2018 gekürt, um auf die Gefährdung dieses Stimmenimentators aufmerksam zu machen. In der Sparkasse am Königswall ist bis zum 8. September eine Ausstellung über den Star zu sehen, die durch Ute Kühler, Guido Twachtmann (Sparkassenleiter), Winfried Materna und Walter Kühler (v.l.) eröffnet wurde und darüber informiert, was jeder für den Schutz dieses amselgroßen Vogels unternehmen kann. [ Text und Bild: U. Nickel ]


Insektensommer am 05. August 2018 war ein Erfolg

Der NABU-Garten am Hohenhorster Weg 51 war heute ein beliebtes Ziel für Naturfreunde. Zahlreiche Besucher informierten sich beim NABU über einen naturnahen Garten und führten anregende Gespräche mit den Experten des Naturschutzverbandes. Im Rahmen der NABU-Aktion "Insektensommer", zu der die fliegenden Sechsbeiner gezählt wurden, zeigten sich Faulbaumbläuling,Honigbienen,Hornissen und einige Wespenarten. [ Text und Bilder: U. Nickel ]


NABU gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Wespen & Co

Nicht anpusten oder wegschupsen

NABU gibt Tipps zum richtigen Umgang mit Wespen & Co

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Düsseldorf – Der warme Sommer hat Wespen- und Hornissenvölker in diesem Jahr schneller als sonst üblich ihre höchste Individuenzahl erreichen lassen. Entsprechend häufen sich die Begegnungen mit den ungebetenen, gelb-schwarzen Gästen und die Anfragen beim NABU NRW, wie gefährlich Wespen und Hornissen am Haus oder im Garten tatsächlich sind. Grundsätzlich bestehe kein Grund zur Panik, so der NABU und gibt Tipps, wie sich jeder effektiv schützen kann und was nach einem eventuellen Stich zu beachten ist.

Auf der Suche nach Nahrung werden Wespen zurzeit vermehrt von süßen Speisen und Grillfleisch angelockt. Während Kuchen, Eis und Saft der eigenen Versorgung dienen, wird Grillfleisch nur zur Aufzucht der Brut genutzt. Kommen einem die gelb-schwarz-gestreiften Tiefflieger dabei zu nahe, bewahrt man am besten Ruhe. Auf keinen Fall sollte man wild um sich schlagen, oder die Tiere anpusten, denn das Kohlendioxid in der Atemluft ist ein Alarmsignal für die Tiere und versetzt sie in Angriffshaltung. Vielmehr sei sanftes Wegschieben das Mittel der Wahl. Außerdem empfiehlt es sich, süße Speisen und Getränke im Freien abzudecken, um die Wespen nicht erst anzulocken. Sinnvoll ist es auch, nicht aus offenen Flaschen zu trinken, sondern Strohhalme zu benutzen. [ zum Bericht ]


Insektensommer am 5. August im NABU Garten am Forsthaus

Im NABU-Garten am Hohenhorster Weg 51 fühlen sich Vögel, Insekten und Pflanzen pudelwohl. Überall ist das Summen und Brummen der Bienen und Fliegen wahrzunehmen. Besonders die Hochbeete mit ihren insektenfreundlichen Pflanzen haben eine magnetische Wirkung auf die Sechsbeiner. Davon können sich Interessierte am Sonntag, 5. August, von 14 – 17 Uhr überzeugen.

Durch die Teilnahme am Wettbewerb „Gönnt Euch Garten“ haben die Naturschützer eine finanzielle Unterstützung erhalten, um ihr Projekt rund um das naturnahe Gärtnern umzusetzen. Die Aktiven stellen ihr Projekt gerne vor, informieren über die Vielfalt im Garten und beantworten Fragen zum Naturgarten. Gleichzeitig können Besucher auch die zahlreiche Insekten kennenlernen, die sich im NABU-Garten tummeln. Die zweite Auflage des sogenannten Insektensommers, bei dem zwischen dem 3. und 12. August die kleinen Krabbler gezählt werden, rückt die kleinen, fleißigen Helfer unserer Ökosysteme in den Fokus. „Der Insektensommer ist eine bundesweite Aktion, um eine kontinuierliche Erfassung der Insekten zu etablieren“, erklärte Ute Kühler vom NABU. „Sie funktioniert wie die Stunde der Garten- bzw. Wintervögel.“ Weitere Infos sind auf der NABU-Homepage zu finden. Hier kann eine Zählhilfe und sogar eine NABU-App „Insektenwelt“ mit den häufigsten heimischen Insekten heruntergeladen werden. [ Text und Bilder: U. Nickel ]

Zur Pressemitteilung KLICK

Info:

Wann: 5. August, 14 – 17 Uhr

Wo: NABU-Garten am Forsthaus, Hohenhorster Weg 51,

Weitere Infos: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/index.html


Geldspende erfreut NABU Stadt Recklinghausen

Fotograf Helmut Berndt (l.) hat aus dem Verkauf seines limitierten Kalenders „Kleinod“ an Mathias Müller (M., Autohaus REHAG) und Martin Wilms (2.v.l., Wilms & Wilms Frisöre) einen Teil des Erlöses, und zwar 650 Euro, an den NABU gespendet. Ute und Walter Kühler (r.) freuten sich über den Geldsegen, der in die aktive Naturschutzarbeit vor Ort fließen kann. [ Text und Bild: U. Nickel ] Zur Pressemitteilung KLICK


Vögel und andere Tiere brauchen dringend Wasser

In einem Pressartikel weist der NABU Stadt Recklinghausen darauf hin, dass die Wildtiere dringen mit Wasser versorgt werden müssen. Wie man das richtig macht erfahren sie im Pressebericht [KLICK]


Landesregierung will Flächenverbrauch forcieren

Naturschutzverbände kritisieren Entwurf des Landesentwicklungplans als umweltpolitisches Armutszeugnis

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Düsseldorf –  In ihrer aktuellen Stellungnahme zum überarbeiteten Entwurf des Landesentwicklungsplanes (LEP) sprechen sich die anerkannten Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) in Nordrhein-Westfalen entschieden gegen die dort im Rahmen des sogenannten Entfesselungspaketes geplanten Änderungen zu Lasten von Natur und Umwelt aus. Bereits der geltende LEP leide unter grundlegenden Schwächen. Die nun von der schwarz-gelben Landesregierung vorgelegte Fassung sei jedoch ein umweltpolitisches Armutszeugnis und fördere einseitig wirtschaftliche und kommunale Interessen.

So fehle bereits dem LEP 2016 eine geeignete naturschutzfachliche Grundlage und auch die landesplanerischen Steuerungsmöglichkeiten zur Handhabung der drängenden Umweltprobleme Flächenverbrauch, Rückgang der Artenvielfalt und Klimawandel blieben weitgehend ungenutzt. Dass sich die Landesplanung nun noch weiter auf Kosten des Freiraum- und Naturschutzes in diese Richtung entwickeln soll, halten die Naturschutzverbände angesichts fortschreitender Umweltprobleme für unverantwortlich. Der LEP in seiner jetzigen Fassung sei vielmehr der organisierte Ausverkauf von Natur und Heimat – ein Heimatschutzministerium könne sich diese Landesregierung damit wirklich sparen.[ zum Bericht ]


NABU Stadt Recklinghausen baut Hochbeete

Vögel und Insekten werden sich im NABU-Garten noch wohler fühlen. Die Naturschützer bauten zahlreiche Hochbeete, um die Nischen für Tiere zu vergrößern. Anne Hildebrandt (l.) und Annette Wagner (r.) „ackerten“, auch weil sie mit Spaß und Freude ihr Engagement für die Natur in die Waagschale werfen. Die Tiere werden es den Aktiven des NABU danken mit einer Steigerung der Artenvielfalt und spannenden Beobachtungen. [ Text und Bilder: U. Nickel ]



Mit Hilfe der Krötenzäune wurden wieder viele Tiere gerettet

Allerdings ging das nicht ohne die vielen Helfer, die jeden Morgen und Abend die Tiere aus den Eimern über die Straße brachten.

anbei die Daten der diesjährigen Saison.

Insgesamt: 2128 Erdkröten, 109 Bergmolche, 61 Grasfrösche, 1 Grünfrosch und 2 Teichmolche wurden gezählt. Es macht weiterhin Sinn, diese Aktionen weiter zu führen. Ein Dank an alle Helfer ist hier angebracht.


Exkursion in den Hervester Bruch

Die vogelkundliche Exkursion führte uns heute, am 22. April 2018, in den Hervester Bruch nach Dorsten. Die erhoffte Sichtung von Blau- und Schwarzkehlchen blieb zwar aus. Wir waren mit der Beobachtung von Flußregenpfeifer, Dorngrasmücke, Feldschwirl, Weißstorch, Knäk-, Schnatter-, Krick- und Löffelente mehr als zufrieden, hat sich dieses durch Bergsenkung entstandene Feuchtbiotop doch mittlerweile zu einem Hotspot für die Beobachtung der einheimischen Vogelwelt entwickelt. [ Text und Bild: U. Nickel ]


NRW muss für sofortiges Verbot insektenschädigender Neonikotinoide eintreten

PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Nr. 17/18 | 23. MÄRZ 2018

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NRW muss für sofortiges Verbot insektenschädigender Neonikotinoide eintreten

NABU fordert Landwirtschaftsministerin Schulze Föcking und den Landtag zu konkretem Handeln auf

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Düsseldorf – Anlässlich der gestrigen Beratungen im Fachausschuss der EU-Kommission über ein Verbot besonders insektenschädigender Pestizide aus der Wirkstoffgruppe der Neonikotinoide forderte NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck ein schnelles Verbot der Insektengifte für Äcker, Wiesen und Gärten in Nordrhein-Westfalen. „Es ist völlig unverständlich, dass die Landesregierung die Ergebnisse der aktuellen Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu den fatalen Folgen der Neonicotinoide angesichts des fortschreitenden Insektensterbens offensichtlich ignoriert“, so Tumbrinck. Stattdessen setze sie auf ein weiter so wie bisher. Dies sei das völlig falsche Signal. [zum Bericht]


Wanderfalken in Nordrhein-Westfalen

Stürmische Wiederbesiedlungsphase scheint beendet

AG Wanderfalkenschutz stellt Brutbilanz des Wanderfalken in NRW für 2017 vor | Anzahl der Revierpaare nahezu konstant | Natürliche Regulation durch Zunahme des Uhus im urbanen Raum
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Düsseldorf/Recklinghausen– „Die Brutsaison der Wanderfalken in Nordrhein-Westfalen war im vergangenen Jahr mit 229 Revierpaaren und 414 ausgeflogenen Jungfalken wieder erfolgreich“, erklärte Michael Kladny, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz des NABU NRW (AGW-NRW), auf dem Jahrestreffen der Wanderfalkenschützer am vergangenen Wochenende in Recklinghausen. Die Wanderfalkenpopulation sei damit auf einem hohen Niveau stabil, bedürfe aber weiter der menschlichen Unterstützung, damit dies so bleibt. [ zum Bericht ]


ornithologische Exkursion zur Hürfeldhalde in Dorsten

Die ornithologische Exkursion des Naturschutzbundes (NABU) Recklinghausen zur Hürfeldhalde in Dorsten hat sich gelohnt. Kiebitze, riesige Kranichschwärme, Kormorane und Weißstörche zeigten sich und ließen das Herz der Vogelfreunde höher schlagen. Die Umgebung der Halde hat sich zu einem Refugium für die Natur entwickelt. Durch Bergsenkungen entstanden Feuchtbiotope und Schilfflächen. Sogar das Schwarzkehlchen soll hier vorkommen. [Text und Bilder: U. Nickel ] [ zum Pressebericht der Dorstener Zeitung ]


Plädoyer für Bäume

Bäume sind Lebewesen mit Superlativen.

Im Naturschutzgebiet Burg wächst eine 150 Jahre alte Buche. Sie hat bereits zwei Weltkriege überlebt, liebenden Pärchen einen romantischen Flecken beschert und für uns Menschen wichtige Funktion übernommen:

- Lebensraum für Tausende von Tieren, Pflanzen und Pilzen, wichtig für die Biodiversität

- Erholungsraum für Menschen

- Wald als grüne Lunge: Sauerstofflieferant und Kohlendioxidspeicher

- Trinkwasserspeicher

[ Text und Bild: U. Nickel ] [zum_Bericht]


Die NAJU Gruppe Röllinghausen stellt sich vor

Mit Aktivitäten wie:

Artenschutz: Bau von Bienenhotels, Stein- und Waldkauzhöhlen, Nistkästen, Gießen von Vogelfutterglocken, Bau von Igelkisten,

Kartierung von Vögeln (Wasservögel, Eulen, Singvögel, Spechte ==> Höhlenbaummarkierung bei Fällarbeiten) und Amphibien, Fledermausexkursionen, Bestimmung von Wiesenblumen, Sträuchern und Bäumen

Umweltschutz:    Reinigung der Wälder von Müll in Zusammenarbeit mit der KSR, Obstbaumschnitt (geplant), Handysammelaktion für Gorillas (Regenwald)

Bei schlechtem Wetter spielen wir Kicker, Billard und Gesellschaftspiele oder sehen Dokus im Jugendraum. [ Bilder: Tobias Klöcker ]  [ weiter zur NAJU-Seite ]


Baumfällung Maybachstraße

Mit großem Bedauern nimmt der NABU die geplante Baumfällung an der Maybachstraße zur Kenntnis und lehnt die Maßnahme deutlich ab. Rechtfertigt der Ausbau der Straße die Fällung zahlreicher Bäume? Der NABU vertritt die Auffassung, dass die Bäume, die mit Sicherheit nahezu ein Alter von 100 Jahren aufweisen, nicht der Motorsäge geopfert werden dürfen. Alleen sind von einmaliger landschaftlicher Schönheit und erfüllen im Naturhaushalt wichtige Funktionen. Ihre Laubdächer erzeugen ein eigenes, feuchtes Kleinklima und sind in sich eigene kleine Biotope. Alleebäume filtern Staub und Schadstoffe aus der Luft, dämpfen den Straßenlärm und produzieren Sauerstoff. Sie sind als Kohlendioxidumwandler wichtig für den Klimaschutz, nehmen eine herausragende Bedeutung im Biotopverbund ein und bilden einen Lebensraum für zahlreiche Kleinsäuger, Insekten und Vögel. An einem Sonnentag werden von einer 100jährigen Buche beispielsweise durch Fotosynthese 45 000 Liter Sauerstoff erzeugt. Das entspricht dem Bedarf von zehn Menschen pro Jahr. Für den NABU stellt sich die Frage, ob eine Fällung dieser Bäume überhaupt mit geltendem Recht vereinbar ist, zumal nach § 41 des Landschaftsgesetzes NRW Alleen gesetzlich geschützt sind. Solche Maßnahmen sind der Naturschutzbehörde anzuzeigen. Das ist in Recklinghausen die Untere Landschaftsbehörde. Diese ist gefordert, bei Bedarf Einwände zu erheben. Was bringt die Unterschutzstellung von Alleen, wenn für bestimmte Vorhaben die Alleen wieder weichen müssen? Der NABU bedauert ebenso den Ausbau der A 43. Vielleicht wäre der Ausbau über kurz oder lang wirklich notwendig geworden, weil der Verkehr stark ansteigt. Daher fällt unsere Kritik hier moderater aus. Fest steht jedoch, dass mit dem Bau der U-Bahn vor über 30 Jahren eine leichte Entspannung der Verkehrswege Richtung Herne und Bochum eingetreten wäre. Vergangene Fehler lassen sich nicht korrigieren. Also richten wir die Blicke nach vorne. Die Schaffung einer durchgehenden Zugverbindung nach Bochum ist aus Sicht des NABU unverzichtbar und kann den Autoverkehr auf der A 43 mit Sicherheit reduzieren. Straßen NRW hat beim Ausbau der A 43 seine Hausaufgaben frühzeitig gemacht und für Ersatzbrutplätze des Mäusebussardes in der Hohenhorster Heide gesorgt sowie Ausgleichsflächen geschaffen.
Der NABU wird als Naturschutzverband zu geplanten Maßnahmen (Bau von Straßen etc.) gehört und reicht Stellungnahmen ein, die die Schützwürdigkeit einer Fläche beurteilen und auf Gefährdungen hinweisen. Der NABU ist jederzeit dafür dankbar, von Bürger/innen auf Unregelmäßigkeiten in der Natur angesprochen zu werden.

Ute Kühler [ Bild: U. Nickel ]


NABU Jugendgruppe sucht noch neue Mitglieder.

Die Natur ruft !

Du magst nicht nur herumsitzen und zuschauen, dann schaue doch einfach mal vorbei. In unserer Jugendgruppe, 10 Jahre aufwärts, haben wir noch einige Plätze frei.

 Hier kannst du neue Freunde finden.

Wir forschen in der Natur! So erfahren wir jede Menge über unseren Boden, unser Wasser, die Wiese und den Wald mit seinen Lebewesen. Gerne kannst Du auch eigene Ideen einbringen. Nebenbei helfen wir auch schon mal den großen NABU Aktiven bei ihren Aktionen. ( Krötenzaun Auf- und Abbau , Weihnachtsmarkt, Streuobstwiesenfest.) Bastelaktionen und jede Menge Spaß runden unsere Treffen ab.

Neugierig geworden dann ruf doch mal an Tel. RE 492655 oder komm vorbei.

Jeden Mittwoch in den geraden Kalender Wochen von 17.30 bis 19.00 Uhr

Wir freuen uns auf Dich/Euch ! [zur Pressemitteilung RZ vom 18.03.2013]


Ein Spaziergang am Rande unserer Stadt

Um die Mollbeck(e) bis Börste.

Eine Bilderwanderung in den vier Jahreszeiten zum Bericht mit DiaShow


Bilder und Montage ©  I&H Z.; Bild zum Vergrößern anklicken