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Dienstag, 2018-12-18

Brauereiseminar

Viele Menschen erfrischen sich im Sommer mit einem Gläschen Pils, einem Krug Weizenbier oder einem Kölsch. Auch die NABU-Aktiven belohnen sich nach einem gelungenen Einsatz mit einem kühlen Blonden. Da wir vom NABU neugierig sind und gerne hinterfragen, besuchten wir die Hövels-Brauerei in Dortmund, um zu erfahren, wie ein Bier gebraut wird.

Natürlich erfolgte die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um die Vielfalt des Bieres an diesem Tag in vollen Zügen genießen zu können. Mit einem zünftigen Frühstück stärkten wir uns, damit wir unsere Konzentration im richtigen Augenblick auf die Erklärungen des Braumeisters fokussierten konnten.

Das Bierbrauen beginnt mit dem Maischen. Im Rahmen dieses Verfahrens wird das Brauwasser mit geschrotetem Malz, meist aus Gerste, vermischt und zum Kochen gebracht. Mittels Enzyme wird die Stärke durch gesteuertes Erwärmen bei verschiedenen Rast-Temperaturen in vergärbaren Malzzucker umgewandelt. Mit einer Jodprobe wird geprüft, ob die Stärke vollständig in Zucker umgewandelt wurde. In den Pausen stärkten wir uns mit einem leckeren Bier und folgten den Ausführungen unseres Braumeisters. Wir lernten die Begriffe Darren, Schroten, Läutern, Trub, Treber, Gärung kennen und haben wirklich schlau die Räumlichkeiten der Brauerei verlassen. Ich glaube zwar nicht, dass wir auf Anhieb in der Lage wären, Bier zu brauen, weil es einfach schwer ist, zu einhundert Prozent den Erklärungen des Braumeisters zu folgen, wenn das Bier die Sinne so sehr verwöhnt. Unseren Wissenshorizont hat dieser gelungene Tag dennoch enorm erweitert. Prost! [Text und Bilder: U. Nickel] zum Vergrößern der Bilder bitte klicken